Kreisjägerschaft Gütersloh e.V.

 

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Aktuelles aus dem Hegering:
 
Termine:
 
Datum Uhrzeit  

01.03.2012 -  19.00 Uhr - zur Hegeringversammlung im „Hotel Adelmann“, Lippstädter Str. 5 in Rietberg-Mastholte, wird durch den
                                     Hegeringvorstand herzlich eingeladen.

                                     Gehörnabgabe zur Pflichthegeschau am Mi., 29.02.12 von 15 – 17 Uhr im Versammlungslokal oder bei
                                     Präparator Roland Herbort während der Geschäftszeiten.

 

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Rückblick:
 
   
09.09.2011

Der Hegering Rietberg war jetzt Veranstalter und Organisator eines Arbeitstreffens der Obleute für den Naturschutz der Kreisjägerschaften im Landesjagdverband NRW. Die Zusammenkunft wurde erstmals in der Giebelstadt anberaumt, da der Hegering im Jahr 2010 Sieger des Biotoppreises der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW für sein vielgelobtes Storchenobjekt geworden ist.

Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier konnte zu dieser Veranstaltung auf dem Gutshof Tenge-Rietberg, Ehrengäste aus den unterschiedlichsten Regionen Nord-Rhein-Westfalens begrüßen. Unter ihnen auch Dr. Thomas Gehle von der Wild- Forschungsstelle Bonn, Forstoberamtsrat Gerhard Thomas aus Kleve, Mitglied des Präsidiums im Landesjagdverband NRW sowie Naturschutzobleute, unter anderem aus den Kreisen Bielefeld, Coesfeld, Lippe,  Warburg und Gütersloh, um nur einige zu nennen.

Das Treffen begann mit einer zweistündigen Exkursion über die Uferböschungen der Fischteiche Gut Tenge-Rietberg im Naturschutzgebiet „Rietberger Emsniederung“ durch den Diplom-Biologen und Leiter der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld Bernhard Walter. Da konnte zunächst die auf dem Dach des ehemaligen Gestüts installierte Storchenhilfe in Augenschein genommen werden. Der Geschäftsführer und Inhaber der Dachdeckerfirma, Hans Holub, gab als Initiator und Sponsor des Storchenprojekts, hier bereits die ersten Informationen dazu. Im Biotop Fischteiche waren die Gäste dann erstaunt darüber, was für ein ruhiges Eldorado für Wasservögel ihnen hier vorgeführte werden konnte. Biologe Walter stellte am Rande der Teiche ein Teleskop auf und richtete es auf die einzelnen Wasservogelarten, die dann jeder in Augenschein nehmen konnte. Alleine die sieben Arten von Entenvögel, wozu unter anderem  die Krick- Löffel-, Tafel- oder Reiherente zählten, rief Begeisterung hervor. Da drehten Silber- und Graureicher ihre runden oder standen regungslos in der Schilflandschaft. Walter berichtete erfreut darüber, dass erstmals eine Roter Milan im Umfeld des Naturschutzgebietes gebrütet habe. Das Storchenprojekt, mit seinen vier Nisthilfen in Rietberg, zwei in Verl, eine im Steinhorster Becken und neuerdings eine im Versmolder Bruch, habe bereits Früchte getragen. So seien im Verler Raum drei Jungstörche aufgewachsen.

In den anschließenden Gesprächen in einem Gesellschaftsraum auf dem Gut Tenge-Rietberg, stellte Holub das Storchenprojekt näher vor. Es sei ihm dabei das gute Einvernehmen der Jäger mit dem Naturschutz und der unteren Landschaftsbehörde Gütersloh sehr wichtig. Naturschutz habe bei den hiesigen Jägern einen hohen Stellenwert und solle der Bevölkerung verdeutlichen, dass den Jägern der Schutz von Flora und Fauna sehr am Herzen liege. Auch Wilhelm Gröver, als Leiter des Amtes für Umweltschutz bei Kreis Gütersloh, ging in seinem Beitrag besonders auf das gute Einvernehmen der drei genannten Institution ein. Sie bewegten sich erfreulichen Weise auf Augenhöhe. Hin und wieder auftretende Meinungsverschiedenheiten könnten stets ausgeräumt werden. Der Obmann für Naturschutz der KJS und Geschäftsführer des Landwirtschaftskammer Gütersloh, Ulrich Bultmann, stellte die Zusammenarbeit des Naturschutzes mit der Landbevölkerung vor und erklärte die Strukturen im Kreis.

Zum Ausklang des bemerkenswerten Arbeitstreffens bekundete Forstoberamtsrat Thomas als Präsidiumsmitglied, dass das Rietberger Storchenprojekt die erfolgreiche Zusammenarbeit von Naturschützern, und Jägern hervorragend deutlich mache und somit verdient mit dem Biotoppreis belohnt worden sei. Er bedankte sich beim Rietberger Hegeringleiter Hermelingmeier für dieses Arbeitstreffen und hoffte gleichzeitig, dass dieses Projekt in anderen Kommunen Schule machen möge.
 

       

Obleute für Naturschutz aus den Kreisjägerschaften in NRW trafen sich jetzt im Naturschutzgebiet „Emsniederung Rietberg“ und hier an den Fischteichen zu einem Arbeitstreffen.

 
10.09.2011 12:00 Uhr Jagdparcoursschießen im Schießgarten in Buke
     
21.08.2011 11:00 Uhr Sommerfest mit Kinderprogramm
im  Forum Natur
Das zweite Sommerfest im Forum Natur, auf dem Gelände des Landesgartenschauparks, kann von den Organisatoren erneut als erfolgreich verbucht werden. Da passte alles Zusammen, angefangen beim sonnigen Wetter, über die gutgelaunten ca. 200 Besucher, bis hin zu der gut vorbereiteten Spielfolge. Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier stand die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben, als er in seinen Grußworten, neben den Mitgliedern mit ihren Familien, Vertreter der Forst-, Naturschutz- und der Unteren Landschaftsbehörde Gütersloh sowie Freunde und Bekannte herzlich willkommen hieß. Während die Frauen und Männer in gemütlicher Runde sich locker unterhielten oder diskutierten, konnten sich Kinder und Jugendliche bei unterschiedlichen Angeboten beschäftigen. Da war unter anderem das allgemeine Angebot der Parks, auf dem See mit einem Tretboot zu fahren, kostenlos zu nutzen oder die Kinder vergnügten sich auf einer Hüpfburg. Wer es etwas sportlicher liebte, konnte sich die Handhabungen des Sportbogenschießens erklären lassen und anschließend den Bogen auch selbst spannen sowie Pfeile in Richtung der Zielscheibe schicken. Die Jagdhornbläser waren musizierend am Gelingen des Sommerfestes beteiligt. Sie schickten ihren Bläsergruß auch vom Aussichtsturm über die Giebelstadt. Natürlich konnte der Gaumen nach allen Regeln der Kochkunst verwöhnt werden. Unter dem Rundbogen des Forums wurden die unterschiedlichsten Leckereien auf den Teller gebracht.
 
03.08.2011 16:00 Uhr Ferienspiele "Auf den Spuren von Hase, Fuchs und Reh"
Treffpunkt: Parkplatz Westerwieher Str., gegenüber dem Elli
der Abschluss ist am "Forum Natur"


Der Hegering Rietberg war jetzt bei den Ferienspielen der Stadt Rietberg erneut  aktiv dabei. Das Echo der über 60 Kinder und deren Eltern war auch bei dem 14. Ferienspieleinsatz der Jäger sehr positiv. Die Mädchen und Jungen in der Altersgruppe von sechs bis 14 Jahren durften mit Jägern durch Reviere der sieben Ortsteile pirschen und anschließend im Forum Natur bei Gegrilltem, Getränken, Hörnerklang sowie mit Falknern in gemütlicher Runde verweilen.
Zunächst allerdings empfingen die Waidmänner um Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier die Kinder auf einem Parkplatz an der Westerwieher Straße. Hermelingmeier sprach Grußwort und gab Informationen über den weiteren Verlauf des Nachmittags. „Mit unserer Aktion „Der Natur auf der Spur“ wollen wir Waidmänner Kindern und Jugendlichen einladen, uns durch Rietberger Reviere zu begleiten. Es soll dem Naturerlebnis und der Wissensvermittlung über unsere heimische Flora und Fauna dienen. Gleichzeitig wollen wir für ein umweltbewusstes Verhalten in der freien Natur werben“, so Hermelingmeier in seinen Grußworten.  
In großer Erwartung auf die bevorstehenden Erlebnisse stiegen die Mädchen und Jungen, in Gruppen zu vier Personen eingeteilt, in die bereitstehenden Fahrzeuge. Erlebnisse mit einem Hauch von Abenteuer bekamen die Kinder dann in allen Revieren geboten. Hier und da war auch ein Jagdhund mit im Einsatz.  Stellvertretend hier die Erlebnisse einer Gruppe, die in Mastholte-Süd durch Felder und Büsche streifte und dabei heimisches Haarwild und der Vogelwelt aufs Fell bzw. Gefieder schauen durfte. Sie konnten zunächst einen Bussard am Himmel ausmachen, wie auch Tauben in großer Zahl. Groß war die Freude, als sie am Rand eines kleinen Wäldchens ein Rehkitz zu sehen bekamen, welches eine lange Zeit im Wildacker verharrte, dann aber doch das Weite suchte. Im Hain selbst, machte der begleitende Jäger auf die Ruhplätze von annähernd 20 Rehe aufmerksam. Sie waren im Laub deutlich zu erkennen. Natürlich waren Federn beliebtes Sammelprodukt. Dazu bekamen die Kinder dann stets den Vogel genannt, der sie vorher im Federkleid getragen hatte. Jetzt waren es plötzlich zwei Bussarde die rufend über den Baumwipfeln ihre Kreise zogen. Krähen, Dohlen und Kiebitze waren weitere Vogelarten, die mit dem Fernrohr näher betrachtet werden konnten.
Ja,  „Meister Lampe“ – Hase -, von seiner Gattung waren auf den abgeernteten Feldern bei genauem Hinschauen einige zu erspähen. Verunsichert müssen sie sich zur Zeit an ein neues Umfeld gewöhnen, da durch die Getreideernte täglich mehr Deckung verloren geht.
Ihre Erlebnisberichte brachten die Kinder abends aufgerecht im Forum Natur zu Gehör. Dort konnten sie wie bereits erwähnt, nicht nur essen und trinken, sondern sich auch Jagdsignale anhören. Unter der Leitung von Rainer Honerlage bliesen die Instrumentalisten des Jaghornbläserkorps Rietberg kräftig ins Horn und ließen ihre Musik durch den Landesschaupark schallen. Falkner Franz Ewers war mit seinem Greif ebenfalls am Gelingen des Abends beteiligt.
 

Die Kinder, von links: Max und Leo Radtke, Frederike Petermeier und Julius Schnieder
waren mit einem Jäger im Revier in Mastholte-Süd unterwegs.

 

Kinder und Jugendliche wurden im Rahmen der Ferienspiele von Rietberger Jägern durch die Natur der Emsstadt geführt, hier durften sie im Forum Natur an einem Rohr mit Trichter versuchen, Töne hervorzubringen.

 

 
 
21.05.2011 9:00 Uhr

Hegering-Pokalschießen auf dem Schießstand in Buke als kombiniertes Büchsen und Flintenschießen.

 
Um die Sicherheit beim Umgang mit der Büchse und der Flinte ging es beim jährlichen Hegeringpokal-Schießen des Hegerings Rietberg. Waidmänner aus allen sieben Ortsteilen trafen sich auf dem Schießstand in Buke bei Driburg, um sich über Kimme und Korn zu messen und dabei die höchstmögliche Ringzahl zu erreichen. Die Verantwortlichen freuten sich über eine äußerst rege Beteiligung. Unter der Leitung des Schießobmanns Heinz-Jürgen Schulte peilten die Teilnehmer die jeweiligen Ziele mit der Flinte sowie mit der Büchse – stehend freihändig und liegend aufgelegt – an. Nach einem abwechslungsreichen Turnier standen für die Verantwortlichen folgende Ergebnisse fest. Als Sieger nahm Jochen Brinkmeier mit 319 Punkten aus der Hand des Schießobmanns Heinz-Jürgen Schulte den Siegerpokal entgegen. Es platzierten sich Heinz Lütkenkemper (307 Punkte) und Jönr Leßmann (300 Punkte).


 



Verleihung des Biotophegepreis auf dem Landesjägertag
 


 

Vertreter des Hegering Rietberg bei der Verleihung des Biotoppreises 2010 auf dem Landesjägertag NRW, von links: Kreisvorsitzender Ralf Reckmeyer, Vorsitzender des Landesjagdverbandes Jochen Borchert, der Leiter des Umweltamtes beim Kreis Gütersloh Wilhelm Gröver, Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier sowie Initiator und Sponsor Hans Holub.


Groß ist die Freude beim Hegering Rietberg, denn am Samstag auf dem Landesjägertag in der Stadthalle Wesel konnte Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier aus der Hand des Präsidenten Jochen Borchers den  Biotophegepreis 2010 der Wild- und Biotopschutz-Stiftung Nordrhein-Westfalen entgegennehmen. Eine so hohe Auszeichnung hat es in der fast 75jährigen Geschichte des Hegerings Rietberg sowie der Kreisjägerschaft Gütersloh noch nicht gegeben. Die Auszeichnung erfolgte als Anerkennung herausragender Leistungen für die Anlage optimaler Nistvoraussetzungen für den Weißstorch im Naturschutzgebiet „Rietberger Emsniederung“, so der Wortlaut der Urkunde. Die Auszeichnung wurde zusätzlich mit 2000 Euro Preisgeld honoriert.

In seiner Laudatio hob Borchert besonders hervor, dass es sich bei dieser Aktivität nicht um Biotopschutzmaßnahmen für jagdbares Wild handele, sondern um eine uneigennützige Tätigkeit im Sinne des Naturschutzes. Das Projekt setze die während der Landesgartenschau in Rietberg begonnene sehr gute Zusammenarbeit des regionalen Aktionsbündnisses „Forum Natur“ welches in Kooperation der Jägerschaft mit der Unteren Landschaftsbehörde und der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld in beeindruckend fort. Da die Störche bisher in der Region Rietberg nicht gebrütet hätten, würde mit diesen Hilfen die Basis für eine mögliche dauerhafte Ansiedlung der Weißstörche geschaffen, lobte Borchers den Naturschutzeinsatz der Rietberger Jäger.

Der Vorsitzender der Kreisjägerschaft Gütersloh, Ralf Reckmeyer bekundete vor den Jägerinnen und Jägern des Landes NRW die Freude über diesen besonderen Naturschutzpreis und bedankte sich besonders bei der Wildtier- und Biotopschutzstiftung NRW, die sich bei der Vergabe des hohen Preis nach intensiver Beratung für das Rietberg Storchenprojekt entschieden hätten. Er gratulierte den Aktiven dieser Maßnahme, stellvertretend sei hier Hans Holub als  Initiator und Sponsor genannt, und sprach ihnen Dank und Anerkennung aus. Mit dieser Naturschutzaktion zeige der Hegering Rietberg sehr deutlich, dass Jagd und Naturschutz keine Gegensätze sein müssten. Es sei wichtig, dass die Jäger, in Zusammenarbeit mit den anderen beteiligten Gremien, sich nicht auf den geernteten Lorbeeren ausruhen, sondern auf dieser Basis weitermachen und weitere Naturschutzprojekte in Angriff nehmen.

„Über die Verleihung des mit 2000 Euro dotierten Biotophegpreis 2010 sind wir Jäger hocherfreut. Diesen Preis haben wird in erster Linie unser Hegeringmitglied Hans Holub zu verdanken, der sich als Initiator und Sponsor von Anfang an mit beratender Unterstützung der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld und des Umweltamtes des Kreises Gütersloh für das Storchenprojekt in der Emsniederung engagiert hat“, so Hegeringleiter Hermelingmeier in einem Pressegespräch. „Mit den vier Nisthilfen für Weißstörche setzten die Partner des Forum Natur ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und zeigen, dass Jagd und Naturschutz keine Gegensätze sein müssen. Mit dem Preisgeld werden wir auch in Zukunft Naturschutzprojekte in der Rietberger Emsniederung fördern“, unterstreicht der Hegeringleiter glaubhaft.




Störchen landen seit Jahren in Rietberger Landschaft, wie auf dieser Aufnahme in Mastholte.
 

 
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Storchenprojekt

Die Gemeinsamkeit, die sie im „Forum Natur“ in der Landesgartenschau gezeigt haben und mit denen sie den Besuchern den Naturschutz wirkungsvoll ans Herz legten, haben die Biologische Station Gütersloh/Bielefeld, die Untere Landschaftsbehörde Gütersloh sowie die Jäger des Hegerings Rietberg im vergangen Jahr mit der gelungenen gemeinschaftlichen Aktion Storchenhilfe im Naturschutzgebiet „Emsniederung“ in Rietberg auch außerhalb dokumentiert. Nach der Idee und der Anleitung des Diplombiologen und Leiters der Biologischen Station Bernhard Walter, baute die Firma Hans Holub damals drei Storchennistplattformen auf zwölf Meter hohen Masten. Sie wurden nach Anleitungen von Walter gebaut und zunächst zwei von Ihnen nach seinem für geeignet befunden Standorten aufgestellt. Das erste Nistmaterial bekamen die zukünftigen „Mieter“ gleich mitgeliefert.

Jetzt erlebte das Storchenprojekt, dass landesweit große Beachtung in der Öffentlichkeit verzeichnen konnte, seine Fortsetzung. Wiederum unter der Anleitung von Diplombiologe Walter und unter der Regie von Hans Holub, stellten die Verantwortlichen weitere Nisthilfen im Naturschutzgebiet Emsniederung sowie auf dem Dach des Gestüts Tenge in Rietberg auf.

Neben Holub waren auch die Waidmänner Toni Westhoff aus Westerwiehe und Stefan Hüllmann sowie Helmut Kammermann von LGS-Park aktiv an der Aufstellung beteiligt.

Zwei weitere Storchenbrutstätten fanden im Raum Verl ihren Standort.

 Die Rietberger Emsniederung, mit ihrer reichhaltigen Flora und Fauna, ist nach  Bernhard Walters fachlicher Meinung, ein idealer Lebensraum für den Weißstorch. Hier findet er seine Lieblingsnahrung, die er in der Hauptsache in Feuchtgebieten sucht und aus: Fröschen, Würmern, Insekten, Mäusen und weiterem Kleingetier besteht. Walter  sieht eine große Chance darin, mit den Nesthilfen Storchenpaare in die Emsniederung und Umgebung zu locken, denn seit vielen Jahren ist der imposante Vogel immer häufiger – nicht nur einzelne Exemplare – im hiesigen Raum zu beobachten.  In NRW gibt es zur Zeit 25 Brutpaare, vielleicht klappert ja im Frühjahr in Raum Rietberg ein Weißstorchpärchen. Eine Begutachtungen haben die bedrohten Spezies bereits im vergangen Jahr vorgenommen.

„Schon im Forum Natur haben wir erfolgreich mit Förstern, der Unteren Landschaftsbehörde und der Biologischen Station zusammengearbeitet. Mit der Fortsetzung der Storchenaktion zeigen wir, dass der Naturschutz für uns Jäger einen hohen Stellenwert einnimmt, denn der Naturschutz ist nicht ohne Jagd denkbar,“ so Hans Holub als Hersteller und Sponsor der Nisthilfen sowie passionierter Jäger, der bereits beim „Forum Natur“ zu den Hauptakteuren zählte. 

Auch der Vorsitzende des Hegerings Rietberg, Reinhard Hermelingmeier und mit ihm viele Waidmänner der Emsstadt, sehen in der Ansiedlung von Weißstörchen eine Bereicherung der Artenvielfalt im Bereich des Naturschutzgebietes „Rietberger Emsniederung“ und des Steinhorster Beckens sowie einen gelungenen Beitrag der Jäger zum Naturschutz.