Kreisjägerschaft Gütersloh e.V.

 

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Jungjägerausbildung
 

Obmann:
Christian Mellwig
Holzhofstr. 19

33442 Herzebrock-Clarholz

Tel. 05245/5931

E-Mail: c.mellwig@kjs-guetersloh.de

 
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Anmeldung zur Jägerausbildung

Anmeldeformulare zum Ausbildungslehrgang zur Jägerprüfung 2017/18 können ab August 2017 von dieser Seite geladen werden.

 
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Jungjägerkurs 2016/17

25.03.2017 Einführung in das Jagdgebrauchshundewesen

„Jagd ohne Hund ist Schund!“ lautet ein altes Jägersprichwort. Und welche Bedeutung der treueste Begleiter des Jägers nicht nur für die praktische Ausübung der Jagd ausübt, das erfuhren die Teilnehmer/innen des Jungjägerausbildungskurses am Samstag bei der Präsentation der verschiedenen Jagdhunderassen am Hubertusheim durch den Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen in der KJS Gütersloh, Josef Westermann. Es gibt wohl keine Antwort in diesem Bereich der Jagd, den der bundesweit anerkannte Fachmann des JGHV nicht beantworten kann. Fast die gesamte Bandbreite der in Deutschland hauptsächlich geführten Hunderassen wurden von ihren Hundeführern/innen auf der Obstbaumwiese am Hubertusheim präsentiert und Josef Westermann führte die Lehrgangsteilnehmer in die Geheimnisse des Jagdhundewesens ein. Er referierte über die Charaktereigenschaften der Hunde, ihre Vorlieben bzw. Spezialeinsatzgebiete und das Ausbildungswesen. Und über welch außergewöhnliche Fähigkeiten ausgebildete Jagdhunde verfügen, demonstrierte er in Zusammenarbeit mit seinen vielen Helferinnen und –helfern bei der Arbeit auf der künstlich angelegten Wildschleppe, auf der die Hunde die Arbeit auf der Wundfährte vorführten. Ein Nachmittag, den die Lehrgangsteilnehmer wohl so schnell nicht vergessen werden. Und bei dem einen oder anderen Prüfungsaspiranten wird sicherlich schon jetzt feststehen, welche Hunderasse er oder sie zukünftig führen wird.



                       
   
Geballtes Fachwissen vom einem der Besten. Josef Westermann bei               Das schlägt das Herz der Rüdemänner höher. Hier ein kleiner Teil der                  Teil der Junghundeausbildung: Das Arbeiten mit der Schleppangel.
    
der Hundepräsentation.                                                                             in Deutschland gängigen Jagdhunderassen.

                                                                                                      
                                             
  
                                         Erfolgreich gearbeitet wurde die Wildschleppe von diesem Labrador…            …der nach getaner Suchenarbeit seinem Führer das Kaninchen bringt. Klasse Job!


 

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Erstes Büchsenschießen auf dem Schießstand Butterpatt,
Warendorf

Im Rahmen ihrer Jungjägerausbildung versammelten sich die Lehrgangsteilnehmer am 27.01.2017 zum ersten Büchsenschieß-Training auf dem Schießstand Butterpatt in Warendorf. Unter fachlicher Anleitung der Ausbilder Christian Mellwig und Klaus Plaumann wurden die Disziplinen „Laufender Keiler“ und „Bockscheibe“ geschossen. Bevor es auf dem Schießstand ernst wurde, hatten die zukünftigen Jungjäger und Jägerinnen von ihren Ausbildern im Hubertusheim per Trockentraining Anweisungen für das Verhalten im Ansitzbock und den Umgang mit der Waffe erhalten. Hochkonzentriert gingen alle ans Werk und die Ergebnisse wurden, nach anfänglich doch etwas höherem Puls, immer besser. Der Anfang ist gemacht!



             
     
Konzentriert den Tipps und Anweisungen folgen…                         …in Anschlag gehen, sauber mitziehen und ruhig abdrücken.           50 m entfernt und nur 2,5 Sek. Zeit, das bewegliche Ziel zu
                                                                                                                                                                                                     treffen. Übung macht den Meister!

             
        Klaus Plaumann hat alles im Blick.                                               Bockscheibe 100 m, aufgelegt sitzend aus dem Ansitzbock…           …wenn Ruhe bewahrt und der Haltepunkt eingehalten wird,
                                                                                                                                                                                                        passt auch das Ergebnis
.
   

 

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Jungjäger erfahren Wissenswertes über die Beizjagd

Im Rahmen ihrer Jungjägerausbildung bei der Kreisjägerschaft Gütersloh wurden die Teilnehmer am Ausbildungskurs 2016/17 in die Geheimnisse der Beizjagd, d. h. die Jagd mit Greifvögeln eingeweiht. Raimund Sprengkamp aus Bad Waldliesborn und Franz Ewers aus Rietberg hatten zur Einführung in diese Jagdart neben ihrem umfangreichen jagdpraktischem Wissen einen häufig zur Beizjagd eingesetzten Greifvogel mitgebracht. Beide präsentierten einen amerikanischen Wüstenbussard, auch Harris Hawk genannt. Neben dieser Greifvogelart kommen in Deutschland von den heimischen Greifvögeln der Habicht, Wanderfalke und Steinadler zum Einsatz. Die beiden erfahrenen Falkner beantworteten geduldig alle Fragen der Prüfungsaspiranten.


                        
              
Franz Ewers mit seinem Harris Hawk-Weibchen…                                                       …und Raimund Sprengkamp gaben Einblicke in eine facettenreiche Art der Jagd.

 

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Der neue Ausbildungslehrgang zur Jägerprüfung 2016/17 hat begonnen.

 
  
   Ausbilder Klaus Plaumann (Zweiter v.l.) im Kreis der Kursteilnehmer, die am 22. November den Ausbildungslehrgang starteten.

 

                                                
             In den nächsten Monaten ist Lernen angesagt.
             Und die Themen Wildbiologie/Wildtierkunde beschränken sich … 
                            …sicherlich nicht nur auf den in unserer Feldflur häufig anzutreffenden Rotfuchs.

 

 
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24 Jungjäger/innen erhielten ihr Jägerprüfungszeugnis
 

Die Jägerprüfung im Kreis Gütersloh ist auch in diesem Jahr wieder von großem Interesse und fleißiger Vorbereitung begleitet worden. Zum Abschluss des  „Grünen Abiturs“ traten in diesem Jahr 29 Aspiranten im Alter zwischen 15 und 52 Jahren, darunter acht Frauen, an. In dieser Woche erhielten nun 24 Jungjäger/innen in einer feierlichen Zeremonie vom Vorsitzenden der Kreisjägerschaft (KJS) Gütersloh Ralf Reckmeyer und dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Karl-Heinrich Hoyer ihr Jägerprüfungszeugnis überreicht. Karl-Heinrich Hoyer leitete den Prüfungsausschuss in diesem Jahr zum letzten Mal, er scheidet nun nach 21 Jahren der Mitarbeit in diesem Ausschuss aus Altersgründen aus. Nicht alle der im letzten November angetretenen Lehrgangsteilnehmer schafften die hohen Hürden, die an diese zentrale Prüfung gesetzt werden. Ein Kandidat scheiterte an der schriftlichen Prüfung und vier Kandidaten an der Schieß- und mündlich-praktischen Prüfung. Deshalb dürfen die erfolgreichen Absolventen umso stolzer von sich sagen: Wir haben es geschafft! Die vier Prüflinge, die es bei der Schieß- und mündlich-praktischen Prüfung im ersten Anlauf nicht geschafft haben, können sich im Herbst zur Nachprüfung anmelden. 

Die KJS Gütersloh e.V. bildete seit Ende November 2015 in abendlichen Kursen unter der Leitung von Christian Mellwig, Obmann für die Jungjägerausbildung in der KJS, in den Bereichen Kenntnis der Tierarten, Wildbiologie, Jagdbetrieb, Land- und Waldbau, Waffenführung und –recht sowie Jagd-, Tier- und Naturschutzrecht aus. Ausbildungszentrum ist das neu gebaute, vereinseigene Hubertusheim am Moorweg in Rheda-Wiedenbrück mit dem angrenzenden Lehrrevier. Die praktische Schießausbildung fand auf der Schießanlage „Butterpatt“ in Warendorf statt.  

Nachdem die Jagdhornbläser von Hubertus Wiedenbrück die feierliche Zeremonie der Zeugnisübergabe musikalisch eingeleitet hatten, begrüßte der KJS-Vorsitzende Ralf Reckmeyer die erfolgreichen Prüflinge sowie Freunde und Familienangehörige. Neben den Glückwünschen an die neuen Jungjäger/innen bedankte er sich auch bei den anwesenden Ausbildern und sprach allen ein großes Lob für die erbrachten Leistungen aus. Er forderte aber auch auf, sich weiter in den verschiedenen Bereichen der Kreisjägerschaft und den angehörenden Hegeringen zu engagieren. „Nur wenn wir alle gemeinsam die Interessen der Jagd vertreten und wir uns auch öffentlich dafür einsetzen ist gewährleistet, das nicht ideologiegetriebene, jagdfeindliche Tendenzen in der Gesellschaft das Jagdwesen weiter einschränken!“, so der Vorsitzende. Christian Mellwig beglückwünschte und bedankte sich ebenfalls bei allen Lehrgangsteilnehmern/innen für ihr Engagement und nannte in diesem Zusammenhang auch ein paar interessante Zahlen. So wurden z. B. bei der Schießausbildung mit der Flinte 12.000 Tontauben und 15.000 Schrotpatronen verbraucht. Und bei den Übungen mit der Büchse immerhin 4.500 Patronen. Zum Abschluss seiner kleiner Ansprache lud er alle Jungjäger/innen zu einem

gemütlichen Schießsport- und Grill-Event am 26. Juni 2016 auf den Schießstand Butterpatt in Warendorf ein.  

Anschließend erhielten alle erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer aus den Händen von Ralf Reckmeyer, seinem Stellvertreter Heiner Rolf-Kiel sowie den Prüfungsausschussmitgliedern Karl-Heinrich Hoyer und Reinhard Hermelingmeier Jägerbrief, Prüfungszeugnis und Sachkundenachweis Naturschutz. Doch auch den Ausbildern wurde gedankt. Für ihre geleistete Arbeit erhielten diese von den neuen Jungjägern/innen ebenfalls ein kleines Dankeschön-Geschenk. Mit einem tollen Grill- und Salatbuffet, zusammengestellt von den Jungjägern/innen, ging man nach dem Offiziellen zum gemütlichen Teil des Abends über. Die KJS Gütersloh wünscht allen Jungjägern/innen für den bevorstehenden Beginn der Bockjagd ein aufrichtiges „Waidmannsheil“.

Die erfolgreichen Absolventen der Jägerprüfung 2016

Marcel Ackfeld (Rheda-Wiedenbrück), Bastian Bormann (Gütersloh), Simon Broeker (Rietberg-Druffel), Friederike Claas, Nataliya Claas (beide Harsewinkel), Henry Frenz, Jan Frenz (beide Rietberg), Philipp Geissel (Langenberg), Carsten Gosejohann (Rietberg), Jan Hänsdieke (Verl), Philipp Hamschmidt, Ann-Sophie Hemmersmeier, Felix Honerlage, Lukas Honerlage (alle Rietberg), Martina Humpe (Rheda-Wiedenbrück), Heike Marx (Paderborn), Silvia Ochando Besch (Gütersloh), Maximilian Peter (Rietberg), Jan Peterhanwahr (Verl), Simon Ramforth (Gütersloh), Anne Rickes (Halle), Julia Steinlage (Rietberg), Jan-Erik Westerbarkei (Verl), Jörg Wonnemann (Harsewinkel).

 

            
                    Die erfolgreichen Jungjäger/innen mit ihren Ausbildern und dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses K.-H. Hoyer (3. v.l.) am Abend der
                                                                                       Zeugnisübergabe vor dem Hubertusheim.


 
      
      Entspanntes Warten vor der Zeugnisvergabe.                      Ein kleines Dankeschön für viele Stunden             Nataliya Claas (l.) und Friederike Claas erhalten, wie
                                                                                                          Wissensvermittlung.                               Jungjägerkolleginnen, den Jägerschlag mit dem  
                                                                                                                                                                                              Hirschfänger.
 
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